Royal 180, Mechanische Glasenuhr, Messing poliert, römisch

Art.Nr.:
621.460.1008.37
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Die Serie Royal 180 ist die Königsklasse aus dem Hause Schatz.
Durch Ihr 180 mm grosses Gehäuse und dem damit verbundenem Ziffernblatt ist dieses Instrument auch unter schwierigen Bedingungen gut ablesbar.
Die Fa. Schatz, die ihre Instrumentenfertigung in Dänemark etabliert hat, kann auf eine Tradition zurückblicken, die bis ins Jahr 1881 reicht.
Der Name Schatz steht für Präzision und Qualität.

Die Glasenuhr gibt in der Schifffahrt durch Glockenschläge (Glasen) die Uhrzeit an.
Die Bezeichnung Glasen für die Zeitrechnung auf Seeschiffen leitet sich von den gläsernen Sanduhren (Stundenglas) her, die vor der Erfindung des Chronometers zur Zeitbestimmung an Bord dienten. Dabei handelte es sich um ein Halbstundenglas und ein Vierstundenglas. Das Ablaufen und Umdrehen des Halbstundenglases wurde durch Anschlagen der Schiffsglocke angezeigt, wobei die Anzahl der Schläge gleich der Häufigkeit des Umwendens war. Diese Zählweise ging bis Acht, also entsprechend einerWache und begann dann erneut mit dem Wenden des Vierstundenglases. Die entsprechenden Zeitangaben sind „acht Glasen“ (Wachbeginn), „ein Glasen“, „zwei Glasen“, – , „sieben Glasen“ bis wiederum „acht Glasen“ (Wachende).

Aus Tradition und aus praktischen Erwägungen hat man den Glasenschlag auf vielen Schiffen beibehalten. Die deutsche Marine glast aber nur noch auf der Gorch Fock. Heute werden mechanischeelektromechanische und elektronisch gesteuerte Uhren eingesetzt.

Der Glasenschlag bzw. das Umdrehen der Sanduhr wird vom Wachhabenden an der Schiffsglocke für alle hörbar in einem festgelegten Rhythmus angeschlagen. Jede volle Stunde ist ein Doppelschlag, jede halbe Stunde ein einzelner Schlag. Wenn man beispielsweise nachmittags zwei Doppelschläge und einen einzelnen Glockenschlag hört (= fünf Glasen), dann ist es entweder 14:30 oder 18:30 Uhr. Das kann man auch nach Gefühl gut auseinanderhalten und braucht daher auf einem Schiff, auf dem regelmäßig geglast wird, keine Armbanduhr.

Hört man vier Doppelschläge, also acht Glasen, ist es auf vielen Schiffen immer noch Zeit für den Wachwechsel. Zwei bis drei Wachschichten wechseln sich bei der Arbeit ab. Auf deutschen Schiffen werden traditionell drei Wachdienste gefahren. Nach vier Stunden Wache folgen acht Stunden Freiwache.

Auf Schiffen, die im Hafen liegen, wird nicht geglast.

 
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